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- RSE - Datenrettung Labor
Die Grundlage für eine erfolgreiche Sicherheitsadministration wird durch die möglichst fehlerfreie Entwicklung der verwendeten Hardware und Software gebildet.
So sind z.B. Hardwarefehler oft nicht reproduzierbar und meist nur schwer lokalisierbar, so dass ein daraus resultierender Datenverlust ohne entsprechende Vorkehrungen mitunter erst auffällt, wenn es schon viel zu spät ist. Daher wird gerade bei größeren Datenbeständen und Firmen, die es sich leisten können, auf zuverlässige und damit meist teurere Hardware gesetzt.
Bei der Software entscheiden Einsatzgebiet, Kenntnisse der Admins, Service, Fehleranfälligkeit und die Geschwindigkeit für die Bereitstellung von Sicherheitspatches über die Auswahl an verwendeten Betriebssystemen und Zusatzsoftware. Gerade große Netzwerke verfügen häufig über redundante Hardware. Redundanz bedeutet Mehrfachauslegung und diese ist für vielerlei Technik verfügbar. So können z.B. Server mehrere Netzteile, Netzwerkkarten oder per RAID organisierte Festplatten für eine Verbesserung der Erreichbarkeit nutzen. Ganze Server können redundant ausgelegt sein oder Netzwerke lassen sich durch zusätzliche Hardware gegen Funktionsstörungen beim Ausfall eines Teilbereiches absichern.
Da dennoch nie ein Datenverlust völlig ausgeschlossen werden kann, sind Datensicherungen notwendig. Datenverlust kann durch Hardwarefehler, versehentliches oder vorsätzliches Löschen von Daten verursacht werden. Um ein Wiederherstellen der beschädigten Daten zu ermöglichen, müssen den Anforderungen entsprechend rücksicherungsfähige Datensicherungen vorhanden sein. Diese Sicherungen bilden auch die Grundlage dafür, eventuell aufgetretene Manipulationen später nachvollziehen zu können und Zugriffszeiten bzw. User zu bestimmen.




